Ihr Ratgeber für das Wohnen auf dem Campus

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February 8, 2023

Kategorien: Boarding Life

Der Umzug von der Geborgenheit deines Zuhauses in ein Schulwohnheim kann eine herausfordernde Umstellung sein, an die man sich erst gewöhnen muss. Oft ist es ganz anders, als man es sich vorgestellt hat, weshalb das Einleben Zeit und Mühe kosten kann. Zwar gibt dir die Schule in der Regel viele Informationen darüber, was du einpacken solltest, was dich erwartet und andere wichtige Hinweise, aber es schadet nicht, wenn du noch ein paar Dinge weißt, bevor du diesen prägenden Schritt gehst. Hier ist dein Leitfaden für das Leben im Wohnheim.

Zeitmanagement

Es ist leicht, das Zeitgefühl zu verlieren, wenn man auf einem Internat ist, da man keine Schulgebühren hat und die Eltern nicht da sind, um einen anzustupsen, produktiv zu sein. Das bedeutet, dass du lernen musst, deine Zeit klug zu nutzen. Daher würde ich dir vorschlagen, einen straffen, stundenweisen Tagesplan für dich zu erstellen – in dem du jede Stunde einer Aufgabe oder etwas zur Freizeitgestaltung zuweist. Aber wenn du so bist wie ich und einen etwas flexibleren Tagesablauf möchtest, kannst du deinen Plan auch etwas lockerer gestalten.

Lebensmittel

Auch wenn dies eher für Veganer und Vegetarier ein Thema ist: Wenn du beim Essen wählerisch bist, steht dir eine spannende Zeit bevor. Egal, wie sehr sich eine Schule bemüht, es wird immer Beschwerden über die Auswahl und manchmal auch über die Qualität des Essens geben. Deshalb würde ich dir raten, dich mental darauf vorzubereiten, nicht immer etwas ganz nach deinem Geschmack zu finden. Dich an das Essen verschiedener Kulturen zu gewöhnen, ist einer der Gründe, warum du im Ausland studierst – sieh es also als Herausforderung und versuche, dich so gut wie möglich darauf einzulassen.

Klima
Dies kann ein wichtiger Faktor bei der Wahl einer Schule sein, insbesondere je nachdem, woher du kommst und an welches Klima du gewöhnt bist. Als ich von Indien nach New York gezogen bin, hat es bei mir länger gedauert, mich daran zu gewöhnen – oder besser gesagt zu akzeptieren –, dass es im Winter eisig kalt wird. Achte daher unbedingt darauf, dass du passende Kleidung dabeihast, je nachdem, wohin du zum Studium gehst. In diesem Fall ist es auf jeden Fall besser, zu viele Kleidungsstücke zu haben und falschzuliegen, als zu wenig zu haben.

Geldverwaltung
Pizza bestellen, Proteinshakes kaufen, sich die neuesten Yeezys schnappen – es gibt unendlich viele Möglichkeiten, das Geld zu verprassen, das deine Eltern dir gegeben haben (und das eigentlich ein paar Monate, nicht nur ein paar Wochen halten sollte – ups!). Genau deshalb musst du den Umgang mit Geld lernen. Dabei hilft es, dir ein monatliches oder wöchentliches Ausgabenlimit zu setzen und genau nachzuhalten, wofür du wie viel ausgibst. Nach ein paar Wochen oder Monaten fängst du ganz automatisch an, bewusst zu bezahlen – was ironisch klingt, aber glaub mir: Es funktioniert!

 


 

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